Richtige Reifenwahl kann Kosten senken
Dass Reifen im Fuhrpark etwa drei Prozent der Betriebskosten verursachen, ist bekannt. Weniger bekannt dagegen ist, welch großen Einfluss der Rollwiderstand (die Kraft, die ein rollender Reifen dem Vortrieb entgegensetzt) auf Treibstoffverbrauch und Betriebskosten hat: Jede dritte Tankfüllung geht auf das Konto des Rollwiderstands. Darauf weist der Reifenhersteller Michelin hin.
Dass es sich immer lohnt, in Reifen mit niedrigem Rollwiderstand zu investieren, zeigte ein Test in Clermont-Ferrand: Zwei identische Lastzüge, der eine mit den Fernverkehrsreifen Michelin A 2 Energy, der andere mit Michelin E 2+ Reifen für den Regionalverkehr ausgestattet, fuhren je 120 Kilometer bei einer Geschwindigkeit von 85 km/h. Dabei sparten die rollwiderstandsarmen Michelin A 2 Energy Reifen 1,66 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer ein.
Der Wirtschaftlichkeit und der Umwelt zuliebe arbeitet die Michelin Forschung ständig daran, den Rollwiderstand der Reifen weiter zuverringern. So stellte der Reifenhersteller auf dem Testgelände von Ladoux bei Clermont-Ferrand einen Konzeptreifen vor, der im Vergleich zum Michelin A 2 Energy einen noch niedrigeren Rollwiderstand aufweist – zu erkennen daran, dass er genau 37,90 Meter weiter rollte. Dieser Reifen wird allerdings erst dann auf den Markt kommen, wenn es gelungen ist, den abermals verringerten Rollwiderstand mit unverändert hoher Laufleistung und guter Haftung zu vereinbaren.